Trüffelsuche mit Hund Entwicklung – Vertrauen – Freude

2017 habe ich mit der Ausbildung meines Hundes Candy und 2018 mit ihm mit der Trüffelsuche begonnen.

Nach den neuesten Erkenntnissen gibt es in Deutschland ca. 500 verschiedene Trüffelarten. Wir, Candy und ich, haben davon bereits 218 verschiedene Arten gefunden.

Aber auch das Perigord, Cote de Azur und Provence in Frankreich, Navarra, Kastillien, Extremadura und Andalousien in Spanien, sowie Alentejo und Algarve in Portugal haben wir bereits unsicher gemacht.

Gabi und Candy

Zur Trüffelsuche noch nähere Erläuterungen:

Die Trüffelsuche mit Hund ist weit mehr als das Finden eines verborgenen Schatzes im Boden. Sie ist eine besondere Form der gemeinsamen Beschäftigung, bei der Beziehung, Kommunikation und gemeinsames Vertrauen im Vordergrund stehen.

Im Zentrum steht der Hund als hochsensibles und leistungsfähiges Wesen. Durch die Suche darf er seine natürlichen Fähigkeiten – insbesondere seine feine Nase, seine Konzentrationsfähigkeit und seine Eigenständigkeit – sinnvoll einsetzen.

Für den Menschen bedeutet die Trüffelsuche den Hund neu wahrzunehmen. Statt Kommandos und Kontrolle stehen Beobachtung, Geduld und Vertrauen im Vordergrund. Der Mensch lernt, die Körpersprachen seines Hundes zu lesen, feine Signale zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.

Ein besonderer Vorteil der Trüffelsuche liegt in der harmonischen Erziehung. Der Hund lernt konzentriert zu arbeiten, Frustation auszuhalten und sich auch in reizvoller Umgebung auf eine Aufgabe zu fokussieren.

Darüberhinaus wirkt die Trüffelsuche ausgleichend. Viele Hunde werden durch diese Art der Nasenarbeit ruhiger, ausgeglichener und zufriedener. Die Arbeit lastet sie mental aus, stärkt ihre Bindung zum Menschen und vermittelt Sicherheit.